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Exportunter­neh­men in Tunesien zuver­sichtlich PDF Drucken E-Mail

Wichtigster Standortvorteil ist die Nähe zu Europa

Die in Tunesien aktiven Unternehmen mit deutscher Kapitalbeteiligung schätzen ihre Entwicklung nach der Revolution mehrheitlich optimistisch ein - obwohl sich die Exporte 2011 gegenüber dem Vorjahr verringerten.

Der aktuellen Wirtschaftsumfrage der Deutschen Auslandshandelskammer (AHK) Tunesien zufolge konnten immerhin 55 Prozent der deutschen Unternehmen in dem nordafrikanischen Land ihre Exportumsätze im Revolutionsjahr 2011 steigern, also nur geringfügig weniger als 2010 (66 Prozent). Für 2012 rechnen 47,9 Prozent der Betriebe mit einem weiteren Zuwachs; für das Vorjahr hatten nur 44 Prozent eine Steigerung erwartet.

Auch die Investitionsentwicklung wird optimistisch bewertet: 46,5 Prozent der Umfrageteilnehmer gehen davon aus, dass sich ihre Investitionen 2012 im Vergleich zum Vorjahr erhöhen werden. Und: 29,6 Prozent der befragten Unternehmen wollen im laufenden Jahr ihre Belegschaften ausbauen, nur 16,9 Prozent gegebenenfalls Personal abbauen. Dabei berichten 53,5 Prozent der Betriebe, Bedarf an qualifizierten Fortbildungen zu haben.

Als wichtigsten Standvorteil Tunesiens gilt die - von 77,5 Prozent der Befragten genannte - geografische Nähe zu Europa; Steuervorteile für Exportbetriebe stehen mit 57,7 Prozent an zweiter Stelle. Die wettbewerbsfähigen Produktionskosten loben 49,3 Prozent der Unternehmen. Ein Standnachteil ergibt momentan sich aus der aktuellen sozialen und politischen Situation des Landes. 76,1 Prozent der befragten Firmen wünschen sich hier noch mehr Stabilität.

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© DAG am Freitag, 20. Oktober 2017
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