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Medina Hauptstadt der Islamischen Kultur 2013 PDF Drucken E-Mail

Am 12. März 2013 erfolgte der offizielle Startschuss für die vielen Veranstaltungen, die das ganze Jahr über in Medina stattfinden werden.

Kronprinz Salman bin Abdulaziz eröffnete das Kulturjahr höchst persönlich unter Anwesenheit von über 130 bekannten Persönlichkeiten aus dem Bereich der Islamischen Kultur aus aller Welt (Foto von Arab News). Die Islamic Educational, Scientific and Cultural Organization (ISESCO) in Rabat hatte Medina den Kulturhauptstadttitel für dieses Jahr verliehen.

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Medina soll sich als Zentrum der Geistlichkeit, des Glaubens und der Wissenschaft präsentieren, im Rahmen von über 400 Veranstaltungen, die Konferenzen, Seminare, Ausstellungen, Wettbewerbe, Kulturprogramme, Volkskunstdarbietungen, etc. umfassen. Die moderne Stadt, umgeben von einer bizarren Gebirgslandschaft und Oasen ist die zweitheiligste Stadt des Islam nach Mekka, und war Machtzentrum des Islam während der Zeit von Prophet Mohammed. Wer Medina heute besucht, kann die Milliarden Bau-Projekte innerhalb und außerhalb der Stadt sehen und sich von den massiven baulichen Erweiterungen der Moschee des Propheten (Foto von Bernhard Zand) überzeugen.

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An den vielen kulturellen und historischen Veranstaltungen sind 40 Regierungseinrichtungen beteiligt. Zu den Höhepunkten gehören zwei Ausstellungen, die die verschiedenen Stadien der Geschichte Medinas und die Lebensgeschichte des Propheten darstellen. Dr. Abdulaziz Khoja, Minister für Kultur und Information kündigt Informationskampagnen des Ministeriums an, die alle Veranstaltungen und Aktivitäten in Presse, Funk und Fernsehen berücksichtigen werden.

Schade nur, dass Nicht-Muslime von diesen Aktivitäten nichts mitbekommen werden. Diese können zwar außerhalb des verbotenen Bezirks – angezeigt durch Hunderte von etwa 8 m hohen Steinbögen mit der Aufschrift „Start of Haram Area“ - in Hotels übernachten, z. B. auf dem Weg von Jeddah nach Al Ula und Madein Saleh, aber das Betreten der Heiligen Stadt selbst ist Nicht-Muslimen verboten. Dank Saudi Arabian Airlines kann man mit etwas Glück jedoch kurz nach dem Start vom Flughafen Medina (Richtung Jeddah) bei klarer Sicht minutenlang einen großartigen Blick auf die Stadt und die zentral gelegene Moschee genießen.

Text: Barbara Schumacher, Fotos: Arab News und Bernhard Zand

 
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© DAG am Freitag, 24. Februar 2017
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