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Obama spricht Persisch, Rohani Englisch PDF Drucken E-Mail

Ein Ferngespräch von etwa einer Viertelstunde hat weltweit Beachtung gefunden. Ein gewisser Barack Obama aus Washington telefonierte mit Hassan Rohani in Teheran. Ob der Inhalt Geschichte schreiben wird, ist nicht bekannt. Überliefert ist aber, wie sich die beiden Gesprächspartner voneinander verabschiedet haben, nämlich mit einer gegenseitigen Respektsbekundung: jeder benutzte die Sprache des anderen. Das hörte sich dann so an: Rohani: "Have a nice day!" - Obama: "Chodahafes".

Ägypten stoppt Verkauf von Kunstgegenständen über das Internet

Die ägyptischen Behörden haben den Verkauf von 800 Kunstgegenstände gestoppt. Das teilte das Ministerium für antike Kulturgüter in Kairo mit. Die Antiquitäten waren über ebay angeboten worden. Nun soll geprüft werden, ob die Objekte auf legalem Weg aus Ägypten ausgeführt wurden. Das ist das zweite Mal innerhalb kurzer Zeit, dass die ägyptische Behörden eingreifen. Offiziellen Schätzungen zufolge sind nach der Revolution etwa 2.000 Kunstgegenstände verschwunden. Von der Hälfte der Objekte fehlt bis heute jede Spur.
 

 
Sudan: Behörden schließen Fernseh-Stationen

Fernsehbilder von Polizeigewalt will die Regierung im Sudan nicht sehen. Zwei Stationen internationaler Fernsehsender in Khartoum wurden ohne Angabe von Gründen geschlossen. Das berichten die betroffenen Sender. Es handelt sich um Al-Arabija aus Dubai und Sky News Arabia mit Hauptsitz in Abu Dhabi. Die Führung in Khartoum war zu einer Stellungnahme nicht bereit. Gegen den Korrespondenten von Al-Arabija im Sudan waren die Behörden schon früher vorgegangen, als er über die Unruhen im Land berichtet hatte.

 
Khorchide: Keine zu hohen Anforderungen an Studienfach islamische Theologie

Man darf keine zu hohen Erwartungen an das neue Studienfach islamische Theologie haben. So hat sich der Religionspädagoge Mouhanad Khorchide auf der Abschlussveranstaltung der Deutschen Orientalistentage in Münster geäußert. Khorchide selbst ist Leiter des dortigen Zentrums für Islamische Theologie. In der Diskussion über das neue, vom Bund an mehreren Standorten gefördert Fach, sagte Khorchide, dass die muslimischen Gemeinden und die deutsche Öffentlichkeit ganz unterschiedliche Erwartungen hätten. So verlangten etwa Politik und Medien laufend Stellungnahmen zu islamischen Themen. Dabei seien die Studienzentren noch im Aufbau und damit in einer Selbstfindungsphase.

Die Quellen der Beiträge vom Deutschlandradio finden Sie hier.

 
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© DAG am Samstag, 21. Oktober 2017
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