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Ulrich Kienzle Abschied von 1001 Nacht PDF Drucken E-Mail

Die autobiografische Geschichte eines Journalistenlebens im Orient: Ulrich Kienzle, langjähriger ARD-Nahostkorrespondent und ZDF-Auslandschef, spannt einen Bogen über 40 Jahre Nahostkonflikt.
Er vermittelt einen ebenso spannenden wie persönlichen Einblick in die arabische Welt und erklärt den »Arabischen Frühling« aus der Entwicklung der Konflikte im Nahen Osten heraus. Gleichzeitig beschreibt er seinen Alltag als Kriegsreporters: erschütternde und berührende Erlebnisse, Zeugnisse einer ebenso faszinierenden wie fragwürdigen Mediengeschichte.

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»Die jüngsten Rebellionen in Nahost sind ein Bruch mit der Tradition. Es ist ein neues, ein anderes Arabien, das 2011 demonstriert. Sympathische junge Leute, Intellektuelle, Blogger, Frauen, Moslembrüder, Rapper, bunt gemischt. Sie fordern Arbeitsplätze, das Ende der Korruption, Demokratie. Nicht den islamistischen Gottesstaat und nicht die Zerstörung Israels. Selbstinszenierte Helden wie Mubarak, Gaddafi und Assad sind für sie ganz gewöhnliche orientalische Diktatoren, die sich auf die übliche Weise bereichert haben. Die Menschen im Nahen Osten haben die Nase voll von Politikern wie ihnen, von Krieg, Armut und sozialer Ungerechtigkeit. Sie wollen ankommen im 21. Jahrhundert. „Kefaya!“, lautet ihre Parole. „Es reicht! Jetzt wäre der Westen dran, sich von seinen Vorstellungen von „1001 Nacht“ zu verabschieden. Nur so wird es gelingen, die arabische Welt zu begreifen. Unabdingbare Voraussetzung für einen nachhaltigen Frieden in dieser konfliktträchtigen Region«
»Abschied von 1001 Nacht«: Fesselnd, erschütternd, humorvoll, ironisch, provokant. Und brillant geschrieben – ein echter „Kienzle“. Das persönliche Resümee eines großen Journalisten.


Erste Pressestimmen
»Als das Buch bei mir auf dem Schreibtisch landete, dachte ich: „Schon wieder ein Buch eines Fernsehjournalisten über den Arabischen Frühling – Gott bewahre!“
Doch dieses Buch ist anders: Hier werden nicht die Ereignisse der letzten sechs Monate aus persönlicher Sicht wiederholt. Sondern der Autor liefert auch die spannende Vorgeschichte zu den so überraschenden Umbrüchen in der arabischen Welt:
Die Brotunruhen in Ägypten 1977, die niedergeschlagen wurden, doch im kollektiven Gedächtnis weiterlebten. Oder die Anfangszeit des libyschen Herrschers Gaddafis, als der sozialrevolutionäre Charismatiker von seinem Volk für die Modernisierung des Landes gefeiert wurde. Der zweite Strang des Buches, die Schilderung der Anfangsjahre des deutschen Auslandsjournalismus und dessen Entwicklung, machen dieses Buch zu einem Ereignis. « (Andrea Nüsse, Der Tagesspiegel, Berlin)


»Noch Fragen, Kienzle?« Diese Frage seines Partners Bodo Hauser im ZDF-Magazin »Frontal« machte aus dem Top-Journalisten eine Medienlegende.
Ulrich Kienzle begann seine TV-Karriere in Stuttgart. Er war Leiter der SDR-»Abendschau«, später des »Weltspiegel«. Er berichtete für die ARD aus dem Nahen Osten und war von 1980 bis 1990 Fernsehchefredakteur bei Radio Bremen. Bis 1993 leitete er die ZDF-Hauptredaktion Außenpolitikund moderierte das ZDF-»auslands-journal«.
Als einer der ersten westlichen Journalisten interviewte er Anfang der 1970er Jahre den damals jungen Rebellen Muammar al-Gaddafi, und als letzter westlicher Journalist den irakischen Diktator Saddam Hussein. Gemeinsam mit Peter Scholl-Latour steht er der deutsch-arabischen Gesellschaft vor und ist dem Nahen Osten bis heute eng verbunden.

Aktuelle Pressefotos finden Sie zum Download unter:
http://www.sagas-produktionen.de/index.php?id=275
Ulrich Kienzle steht gerne für Interviews zur Verfügung.
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Presse: Lena Stadelmann, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können ,
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Ulrich Kienzle
Abschied von 1001 Nacht
Mein Versuch, die Araber zu verstehen.
352 Seiten, gebunden
ISBN 978-3-9812510-7-4
€ 19,90 [D]

Hier finden Sie die Ankündigung als Pdf

 
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© DAG am Freitag, 28. April 2017
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