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Real Madrid Resort Island in VAE geplant PDF Drucken E-Mail

Vereinigte Arabische Emirate – Emirat Ras Al Khaimah (RAK)
Real Madrid Resort Island geplant

Im Jahr der Fußball-Europameisterschaft 2012 verkündet Real Madrid ein Milliarden-Projekt der besonderen Art, früher sprach man in dieser Region bei Planungen diesen Ausmaßes von Visionen. Nachdem der bisher einzige „Sportainment-Komplex“ von Real Madrid im heimischen Bernabeu Stadion angekündigt wurde, wusste man bereits, welche Gegend mit der „Real Madrid Resort Island“ beglückt werden soll: Al Marjan Island, eine künstliche Inselgruppe im Emirat Ras Al Khaimah. Schon 2015 soll die 50 ha große Anlage fertig sein und das Vorzeigeobjekt aller Entwicklungen auf der Insel werden – eine Attraktion für angepeilte eine Million Besucher pro Jahr. Dieser erste Touristikclub unter dem Markenzeichen eines Fußballvereins wird nicht nur Luxushotels anbieten, sondern selbstverständlich gleichzeitig als Sportzentrum dienen, mit Marina und Vergnügungspark der neuesten technischen Superlative. Das geplante Fußball-Stadion mit 10.000 Plätzen wird das erste der Welt sein, bei dem die ins Aus geschossenen Fußbälle im Meer landen könnten, es ist nämlich zur Meerseite offen. Selbstverständlich gibt es Sportanlagen für weitere Sportarten, ein Club-Museum, Einkaufszentrum und Wohngebiete mit privaten Stränden. Die anvisierten Märkte für dieses gigantische Unternehmen liegen im Mittleren Osten und in Asien, dort soll es Millionen von Real Madrid Fußballfans geben. Das Projekt passt in das Konzept des Emirats Ras Al Khaimah, das bis zum Jahr 2021 durch Touristikprojekte und damit verbundene Unternehmungen 20 Prozent des Bruttosozialprodukts erzielen will. Bei der Vorstellung des Projekts auf Al Marjan Island, wo bereits der größte Teil der Infrastrukturarbeiten für die gesamte Inselgruppe abgeschlossen sind, war neben dem Präsidenten von Real Madrid, dem Herrscher von Ras Al Khaimah Sheikh Saud Bin Saqr Al Qasimi, dem Kronprinzen Sheikh Mohammed Bin Saud Bin Saqr Al Qasimi auch Dr. Khater Massad (siehe Foto), CEO der Ras Al Khaimah Investment Authority (RAKIA) anwesend, der sich natürlich keine bessere Werbung für Investoren in Ras Al Khaimah wünschen könnte. Zu den Aufsehen erregenden Projekten in Ras Al Khaimah passt auch der Plan für eine zweite, eigene Fluglinie: „Fly RAK“ – schließlich müssen die Millionen Besucher aus aller Welt eingeflogen werden …

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Text und Foto: Barbara Schumacher

 
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© DAG am Donnerstag, 14. Dezember 2017
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